29 Grad! Am besten etwas raus aus der stickigen Stadt. Der Seoul Grand Park, südlich des HanRivers in der Suburb von
Gwacheon gelegen, ist ein riesiges Naherholungsgebiet, umgeben von bewaldeten Bergen. Es sieht fast ein bisschen aus wie zu Hause. Auch das Korean Museum of Contemporary Art
befindet sich zwischen einem riesigen Zoo,
Wanderwegen und Mini-Europa-Park (Seoul Park). Es brauchte zwar etwas Überwindung, bei diesem Traumwetter in ein Museum zu gehen, aber es hat sich wahrlich gelohnt. Die hiesige Kunst ist
schon ziemlich anders als in Europa - aber meines Erachtens doch ziemlich ansprechend; vielleicht auch ein gewisser Exotikbonus. Allerdings mal wieder nicht ohne Erinnerung an die Schweiz:
unter den neuesten Errungenschaften war ein "Tinguely". Sein Geknatter war bis in den obersten Stock des riesigen Gebäudes zu hören (siehe oben). Da die meisten meiner Kollegen ausserhalb von
Seoul unterwegs sind, nutze ich dieses Wochenende, um mal endlich nachzuschlafen, damit vielleicht am Dienstag mal niemand fragt, ob mein Wochenende denn so streng gewesen sei (gsehsch müed
us; ah scho wieder bi dä Kafimaschine...) : ) Zudem habe ich nach drei Stunden Tennis gestern (und einer kläglichen Niederlage) grausam Muskelkater, und das in Bereichen, von denen mir
nicht bekannt war, dass sie beim Tennisspielen beansprucht werden... Aber Sport hat wahnsinnig gut getan! Unten ein paar Impressionen eines Samstags im grüneren Seoul.