Mittwoch, 23. april 2008

Wenn Ihr in den nächsten Tagen vernehmen solltet, dass eine blonde Schweizer Bürgerin in Korea eine Bank ausgeraubt hat, könnte das ich gewesen sein. Alle zwei Wochen wiederholt sich bei mir nämlich folgende Geschichte: Mein Geldbeutel ist quasi leer. Was tut man da? Man sucht sich einen Bancomaten. Ja, auch in Korea hat es praktisch an jeder Ecke so ein Ding, in der U-Bahnstation, im Kino, im Hotel. ABER: nur sehr wenige dieser Dinger sind "global ATMs" die Master, Visa, oder Amexco überhaupt akzeptieren. Sogar in der Innenstadt tut man gut daran, sich ein paar Stammautomaten einzuprägen, schliesslich ist Seoul ja kein Dorf, wo man so schnell wieder an der gleichen Ecke vorbei kommt. Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass die KB, auch wenn angeschrieben, keine Mastercard akzeptiert. Ich hatte meine Stammbank 10 min von der Botschaft, kam gestern - wieder einmal spät dran und mit nur 10.- in der Tasche da an. Oh - renovierte Bank. Und wie toll neue ATMs. ABER: Weg war der "global ATM". Und die Suche ging von neuem los: Karte rein, English menu, pin: "you are not allowed to use this card. check with your bank". Als ich dann, total entnervt endlich fündig wurde - natürlich war ich nun schon zu spät für das Treffen mit Mette - die neue Überraschung: no sufficient fund. Ah, Ende Monat. Und die Studentenlimite. Grrrr. Zum Glück war da noch diejenige vom Sparkonto. Und ich bin ja ganz ruhig.
Dasselbe übrigens mit den Handys; kein europäisches Handyfunktioniert hier, sowie die koreanischen nicht irgendwo ausserhalb der Halbinsel zu gebrauchen sind. Also sorry, wenn ich nicht antworte, mein Natel schläft im Koffer. Eine nicht schlechte Erfahrung, allerdings...

von Nina
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